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Herzlich Willkommen auf der Web-Präsenz der UWV Stadtverband Euskirchen!


Aufgrund der Risikoeinschätzungen rund um den Virus Covid-19 (Corona), sagt die UWV-Euskirchen alle geplanten Veranstaltungen bis auf weiteres ab.


*** Aktuell ***

08.03.2020

Let’s clean up Europe im Stadtwald Euskirchen

Am Samstag, den 28. März, nimmt die UWV Euskirchen erneut an der europäischen Aktion „Let’s clean up Europe“ teil. In der Zeit von 9 bis 12 Uhr wollen wir rund um den Stadtwald Euskirchen dem Müll eine Abfuhr erteilen und all den Unrat einsammeln, den unachtsame Zeitgenossen in der Natur hinterlassen haben.

Wir freuen uns über möglichst viele Mitstreiter. Wir treffen uns um 9 Uhr am Stadtwald-Parkplatz Münstereifeler Straße. Zur besseren Planung und Bereitstellung der Hilfsmittel (Zangen, Handschuhe, Müllbeutel) bitten wir um Anmeldung über unser Kontaktformular.


24.01.2020

UWV testet Bördebahn

Kreistagsfraktion und Ratsfraktionen der Unabhängigen aus Euskirchen und Zülpich haben am späten Nachmittag des 24. Januar 2020 die praktische Nutzbarkeit und die Auslastung der Börde-Bahn ausprobiert. 14 Personen einschließlich Landratskandidat Johannes Winckler kamen mit 3 Gruppentickets à 5 Personen – größere Sammeltickets gibt es noch nicht – auf Gleis 4 des Euskirchener Bahnhofs zusammen.

Außer dieser Gruppe waren drei bis vier weitere Mitreisende unterwegs. Auf dem Programm stand die Fahrt nach Düren und anschließende Rückfahrt nach ca. 15 Minuten Aufenthalt.

Die Bahn (2. Generation der entsprechenden Fahrzeuge der Rurtalbahn) macht einen hellen und freundlichen Eindruck. Leider war aufgrund der einsetzenden Dunkelheit von der Börde nicht mehr viel zu sehen. Jedoch gab dies Gelegenheit, mit Personal und anderen Fahrgästen ins Gespräch zu kommen und so einen Eindruck dieser Verbindung zu erhalten.

Die Börde-Bahn hat ein sehr freundliches Begleitpersonal. „Gute Seele“ im weiß-blauen Triebwagen ist Frau Renate Flock, die auf der Strecke ratsuchende Fahrgäste oder Familien mit Kindern betreut.

Ebenso bereitwillig zur Auskunft und kundenfreundlich war der Kontrolleur und „Schrankenwärter“, der in seiner gelb-weißen Warnweste mit Flagge und Kelle an 2 Bahnübergängen in Elsig und Nemmenich die Schranken bedienen bzw. den Verkehr anhalten muss.

Die Rurtalbahn legt ein recht zügiges Tempo vor. Bei besserem Ausbau dürfte die Strecke nach Düren in kürzerer Zeit zu bewältigen sein.

Uns wurde mitgeteilt, dass die Gruppe der UWV seit Beginn der regelmäßigen Fahrten im Probebetrieb die bislang mit Abstand größte Auslastung der Börde-Bahn bei einer Fahrt ergeben habe.

Nach dem Grund der Fahrt befragt, gaben Mitreisende an, dass einfach nur einmal der Besuch in der nahe gelegenen Stadt geplant war; ein junger Mann aus Aachen hatte sich über eine entsprechende App die günstigste Verbindung über Düren zum Besuch seiner Freundin in Bad Münstereifel heraussuchen lassen. Ein anderes Paar suchte Bekannte in Düren auf, um gemeinsam ein Spiel des FC im Live-TV zu sehen. Die Rückreise sollte per Taxi erfolgen.

Eine andere Mitfahrende berichtete über die Nutzung der Bahn mit ihren Kindern zum Erreichen des an der Strecke gelegenen Bubenheimer Spielelandes bei Nörvenich.

„Auch die Mitnahme von Fahrrädern in begrenztem Umfang ist entsprechend dem vorhandenen Platzangebot möglich“ ergänzte Frau Flock.

Die Unabhängigen der Stadt Euskirchen – so Richard van Bonn – sehen die Bahn, bei besserer Taktung und Anbindung, als zukunftsfähig an.

Sein Kollege in Zülpich, Gerd Müller, verweist auf die kaum zu ersetzende Anbindung der Schnellbuslinie SB 98, die viele Dörfer bei relativ zügiger Anbindung nach Düren und Euskirchen erschließt, sowie auf die etwas langsamere Linie 298, die zahlreiche Ortschaften anbindet und so leicht nicht durch die Bahn ersetzt werden kann.

Johannes Winckler, Landratskandidat der CDU, merkt an, dass insbesondere im Hinblick auf den Schulbusverkehr noch sehr viel Vor- und Feinplanung erforderlich sei, wenn man u. a. wesentliche Teile des Schülerverkehrs über die Bahn abwickeln lassen möchte.

Zusammenfassend war festzustellen, dass die eingleisige Börde-Bahn derzeit eher ein Freizeitangebot für Gruppen und Individualreisende darstellt. Zur Alternative im Berufsverkehr fehlen im derzeitigen Probebetrieb die maßgeschneiderten Abfahrtszeiten sowie die Taktung.


15.12.2019

UWV fährt Brennstoffzellen-Omnibus

Informationsbesuch bei RVK Hürth

Elektrofahrzeug, Biogas-Omnibus, Brennstoffzellen-Bus – wer soll bei der Energiewende noch die zukunftsweisende Richtung vorgeben?

Um hier künftig die richtigen Entscheidungen zu treffen, informierten sich Kreistags- und Ratsfraktion der UWV Euskirchen gemeinsam mit dem Landratskandidaten der CDU, Johannes Winckler, bei der RVK Hürth über den Einsatz von Wasserstoff zum Betrieb des neuen Brennstoffzellen-Hybrid-Busses.

Zum Gesamtkonzept gehört die Nutzung von Wasserstoff. In der Region Köln sind täglich etwa 20 Tonnen Wasserstoff als Nebenprodukt der Industrie verfügbar. Es liegt also nichts näher, als dieses Wasserstoffangebot zu nutzen und damit die RVK Brennstoffzellen-Hybrid-Busse zu betreiben. Sie sind für den Regionalverkehr hervorragend geeignet. Die Reichweite von ganzjährig bis zu 350 km und die Betankungszeit von unter zehn Minuten sind denen der Dieselbusse vergleichbar.

In der Brennstoffzelle reagieren Wasserstoff (H2) und Sauerstoff (O) unter der Abgabe von elektrischer Energie zu Wasser (H2O). Diese elektrische Energie (Strom) wird in einer Hochvolt-Batterie gespeichert bzw. direkt dem Elektromotor zugeführt. Die so betriebenen Busse sind vollkommen schadstofffrei unterwegs und stoßen statt Abgase nur Wasserdampf aus. Außerdem sind die Busse absolut geräuscharm und vibrationsfrei. Der Elektromotor (170kW), die Brennstoffzelle und Nebenaggregate befinden sich im Heck des Busses, sie nehmen den Platz des Dieselmotors ein; zusätzliche Bestandteile, wie z.B. die Batterie (150 kW Energiespeichersystem) und der Wasserstofftank (Wasserstofftankkapazität: 40 kg – nutzbar ca. 35-40 kg bei 350 bar) sind „auf dem Dach“ untergebracht. Somit ist der Nutzraum für Passagiere und Gepäck in keinster Weise beeinträchtigt.

Im Gegensatz zu Elektro- und Biogas-Antrieben, deren Ressourcen an Lithium und Kobalt bzw. Bioenergie begrenzt sind, kann Wasserstoff in nahezu unbegrenzter Menge durch den Einsatz von Sonnenenergie erzeugt, gespeichert und transportiert werden. Die Probleme bei Speicherung und Transport sind – wie das Beispiel RVK Hybridbus zeigt – zwischenzeitlich gelöst. Johannes Winckler: Es ist erstaunlich, wie weit die Entwicklung bereits fortgeschritten ist.

Die Präsentation dieses Projektes, die Diskussion und der Informationsaustausch, sowie die Vorführung des Busses und seiner Betankung haben sehr eindrucksvoll demonstriert:

  • es ist heute schon möglich, emissionsfrei mit Wasserstoff zu fahren
  • Wasserstoff wird, entweder als Abfallprodukt der Industrie oder aber klimaneutral bzw. CO2 mindernd mit Sonnenenergie oder Windenergie – dezentral – aus Luft und Wasser hergestellt.
  • die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) wird mit den für 2019 und 2020 bestellten 50 Brennstoffzellen-Hybrid-Bussen rentabel den Regionalverkehr betreiben.
  • praktische Erfahrungen im Auf- und Ausbau der Brennstoffzellen-Technik bei Großfahrzeugen könnten dazu führen, dass in der Folge auch Privat-PKW emissionsfrei und klimaneutral unterwegs sind.

Die Politik im Kreis Euskirchen hat sich zwischenzeitlich dahingehend verständigt, emissionsfreie und klimaneutrale Antriebsarten, wie von der RVK bereits in der Praxis umgesetzt, zu fördern und zu unterstützen.

Die Fraktionen der UWV in Kreistag und Rat in Euskirchen werden die Thematik des Brennstoffzellenantriebs auf die Tagesordnung künftiger Beratungen zu setzen.

Wassearstoffbus Gruppenbild klein

Wasserstoffbus Zeitungsartikel


14.09.2019

UWV bei Kulturnacht aktiv
Lange Kulturnacht 2019


02.06.2019

Let’s clean up Europe – Die UWV Euskirchen war dabei

Wie angekündigt hat die UWV Euskirchen bei der diesjährigen europaweiten Aktion „Let’s clean up Europe“ (www.letscleanupeurope.de) mitgemacht, auch wenn wir im Bericht des Blickpunkt als „UVV Euskirchen“ aufgelistet sind.

Wir müssen halt noch an unserem Bekanntheitsgrad arbeiten!

Am Samstag, den 18.05.2019 haben sich insgesamt 11 Mitglieder und Freunde der UWV Euskirchen gegen Mittag am Stadtwald getroffen und sind – ausgestattet mit städtischen Zangen, Handschuhen und Müllsäcken – losgezogen, um frei nach Heinz Erhardt „dem Müll eine Abfuhr zu erteilen“.

Zu unserer (positiven) Überraschung war der Stadtwald aber viel weniger verschmutzt, als wir es befürchtet hatten, wobei ein weggeworfener Staubsauger nebst Zubehör die unrühmliche Ausnahme bildete.

Lediglich ein Müllsack wurde benötigt, um den eingesammelten Abfall – überwiegend kleinere Sachen und eine Unzahl von Zigarettenkippen – an der mit der Stadt vereinbarten Stelle zu lagern

Deshalb ein großes Lob an alle Stadtwaldbesucher: „Vielen Dank und geht weiter so umweltbewusst mit diesem städtischen Naherholungsgebiet um!“

Mit dieser Ausbeute wollten wir uns aber nicht zufriedengeben und sind dem Rat eines Bürgers gefolgt, der uns auf große Mengen Unrat an der Gottfried-Schenker-Straße aufmerksam gemacht hatte.

Und tatsächlich: Hier sah es auf den Bürgersteigen und den angrenzenden Grünstreifen furchtbar aus.

Innerhalb von einer Stunde, bis dass uns der einsetzende Regen stoppte, waren weitere elf Müllsäcke mit teilweise extrem unappetitlichem Abfall gefüllt.

Auch wenn es sich hier nicht nur um öffentlichen Raum handelt, ist das eine Situation, die so nicht geduldet werden kann! Hier muss sich etwas ändern und wir werden unsere Eindrücke und Beobachtungen in den nächsten Sitzungen der Fachausschüsse entsprechend einbringen und auf Besserung hinwirken.

So lassen wir, die UWV Euskirchen, Teile unserer Heimatstadt nicht vermüllen!

Die UWV möchte sich bei allen, die diese Aktionswoche im Sinne der Umwelt unterstützt haben, bedanken.

Unser besonderer Dank gilt unseren „Gast-Helfern“ Anja, Eva, Flora und Luzie!