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*** Aktuell ***

18.11.2018

Stellungnahme zum AFD-Bürgerforum am 12.11.2018

Am 12.11. hatte die AFD eine öffentliche Vortragsveranstaltung im Euskirchener City-Forum organisiert (s. beigefügtem Auszug aus einem Artikel des Bonner-General-Anzeigers vom 12.11.18)

Die UWV Euskirchen kann sich mit der radikalen Vorstellung zur Umsetzung von Zielen im Parteiprogramm der AFD nicht identifizieren. Daher beteiligten wir uns mit einer Delegation im Vorfeld des Bürgerdialogs an der Gegenkundgebung.
Einerseits distanzieren wir uns in aller Deutlichkeit von aggressiven und radikalen Vorstellungen der AfD.
Andererseits distanzieren wir uns auch von denjenigen, die die Gegenkundgebung dazu nutzen, um strafbare Handlungen wie Beleidigungen, Sachbeschädigungen sowie Straftaten zum Nachteil von Polizeivollzugsbeamten, die für den Schutz Aller da sind, zu begehen (s. beigefügte Auszüge aus dem Bericht der Kreispolizeibehörde vom 12.11.18).

Damit schaden diese Personen unserer Meinung nach der guten Sache und helfen der AFD, sich in ihrer Märtyrer-Rolle zu positionieren.
Wir von der UWV wollen allen politischen Parteien, die eine demokratische Legitimation besitzen (und dazu gehört nun auch einmal die AFD) auf der Sachebene und mit Sachargumenten begegnen.
Dies hat uns auch dazu bewegt, entgegen unserer Überzeugung an der AFD-Veranstaltung teilzunehmen.
Wir haben uns im Cityforum in den Zuschauerraum begeben, um uns unmittelbar und ohne Umwege über Presse oder sonstige Medien einen Eindruck zu verschaffen, welche Ideen, Worte und Gedanken die AFD äußert.
Wir mussten leider feststellen, dass unsere Bedenken bei Weitem übertroffen wurden. Nicht nur, was von AFD-Vertretern getätigte Äußerungen betrifft, sondern auch den damit erzielten Beifall der Zuschauerschaft.
Hier entsteht etwas, das wir von der UWV und alle, die uns nahestehen, nicht akzeptieren können und gegen das wir uns mit allen uns zur Verfügung stehenden demokratischen und friedlichen Mitteln wehren müssen.

Sehr geehrte Frau Mengel,
Sie sprechen uns mit Ihrem Leserbrief zu großen Teilen aus der Seele.
Und genau, weil wir uns nicht nur als Partei der Mitte sehen, sondern auch als solche handeln wollen, haben wir an der Gegenveranstaltung teilgenommen!
Schade, dass Sie ein gutes Stück von Euskirchen entfernt wohnen, aber wir laden Sie herzlich ein, mit uns in Kontakt zu treten.
Wir freuen uns gerade in Zeiten wie diesen über Mitstreiter für unsere Sache!


09.09.2018

Verdi erneut erfolgreich – Gericht kippt verkaufsoffenen Sonntag in Euskirchen

Ausschnitte aus der Kölnischen Rundschau

„Die Entscheidung fiel früher als erwartet: Das Verwaltungsgericht Aachen (VG) hat den für den 2. September geplanten verkaufsoffenen Sonntag in Euskirchen, der unter dem Motto „Back to school“ stattfinden sollte, gekippt.

Die dritte Kammer des VG gab der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi Recht. Auf eine mögliche Beschwerde, über die das Oberverwaltungsgericht in Münster entscheiden müsste, verzichtet die Stadt.

Die Verordnung der Stadt zum verkaufsoffenen Sonntag sei unwirksam, weil sie nicht dem Ladenöffnungsgesetz entspreche, so das Gericht. Die Ausführungen in der Ratsvorlage würden den Anforderungen an die Begründung des verfassungsrechtlich gebotenen und vom Gesetzgeber vorausgesetzten Regel-Ausnahme-Verhältnisses nicht gerecht.

Die Erwägungen des Einzelhandelsverbandes, die der Ratsvorlage beigefügt waren, seien ebenfalls nicht ausreichend: Von den lockeren Sonntagsöffnungszeiten im benachbarten Ausland seien schließlich alle grenznahen Kommunen betroffen, von der verschärften Konkurrenz durch den Online-Handel sogar der stationäre Handel bundesweit. Sie seien daher nicht geeignet, eine Ausnahme von der Regel der Sonn- und Feiertagsruhe zu begründen.

Es entstehe vielmehr der Eindruck, so das Gericht, dass die Stadt im Interesse der Geschäfte an zusätzlichen Umsatzsteigerungen auf deren Anregung einen weiteren Sonntag zur Ladenöffnung festgesetzt habe. Nicht nachvollziehbar sei zudem, warum alle Geschäfte im weitläufigen zentralen Versorgungsbereich geöffnet werden dürften, wenn es darum gehe, sich für den Neustart nach den Ferien mit allem auszustatten, was für Schule, Familien- und Arbeitsleben notwendig sei.

Die Stadt will keine weiteren juristischen Schritte gegen den Beschluss vornehmen, da dies für den 2. September keine Wirkung hätte. Dennoch bezeichnet Bürgermeister Dr. Uwe Friedl (CDU) die VG-Entscheidung als „äußerst bedauerlich, da der Rat durch diesen zusätzlichen verkaufsoffenen Sonntag zum Country-Music-Festival den Standort Innenstadt stärken sowie Schülern und Eltern nach den Sommerferien eine zusätzliche Einkaufsmöglichkeit geben wollte“.

Die neuen Regelungen im Ladenöffnungsgesetz begrüße die Stadt. Es ermögliche zusätzliche verkaufsoffene Sonntage und könne ein Faktor zur Stärkung des Einzelhandelsstandorts sein. Leider, so Friedl, gebe es noch keine eindeutige Rechtsprechung.

Aus Sicht der Verwaltung wurde die vom Einzelhandelsverband beantragte Sonntagsöffnung ausführlich begründet. Die Sitzungsvorlagen seien durch ergänzende Vorträge und anschließende Diskussionen ergänzt worden. „Die Mitglieder des Rates kennen aus eigener Anschauung die Veranstaltungen, die in Euskirchen seit Jahren stattfinden, wie zum Beispiel das Knollenfest, das Stadtfest, das Weinfest oder das Country-Music-Festival“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Detaillierte Beschreibungen in den Ratsvorlagen seien daher zur Entscheidungsfindung nicht notwendig. (AZ: 34L 1196/18)“

Stellungnahme:

Die UWV-Fraktion im Stadtrat, die genau wie die SPD, die Grünen und die Linken gegen den verkaufsoffenen Sonntag am 2. September gestimmt hatte, zeigt keine Triumphgefühle, fühlt sich aber in ihren Argumenten ("Der verkaufsoffene Sonntag bringt nicht mehr Einnahmen, sondern verschiebt sie nur zeitlich. Der verkaufsoffene Sonntag ist kaum ein Anreiz für Internet-Käufer.“ Auch wir plädieren dafür, dass angesichts steigender Arbeitsbelastung die Sonn- und Feiertage dem Familienleben vorbehalten bleiben sollten.

 


09.02.2018

Neuer Vorstand gewählt

Am 9. Februar 2018 wählte der UWV-Ortsverband Euskirchen einen neuen Vorstand.

Zum neuen Vorsitzenden wählte die Mitgliederversammlung Herrn Markus Schmidt.

Neu im Vorstand ist außerdem die Schriftführerin Frau Helga Schuth. Frau Eveline Schumacher als 2. Vorsitzende und Herr Richard van Bonn als Kassierer wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Der neue Vorstand dankt dem alten Vorstand für die bisher geleistete Arbeit.

Die UWV Euskirchen möchte sich auch in Zukunft für die Belange der Euskirchener Bürger im Rat und in allen Gremien und Ausschüssen einsetzen.

Und dies nicht mit Parteizwang, sondern mit gesundem Menschenverstand.

So stehen denn auch eine vernünftige Schulpolitik, ein kluger und effizienter Umgang mit öffentlichen Mitteln sowie die klare Absage an jegliche rechts- oder linksextreme Position im Vordergrund der Politik der UWV Euskirchen.