Am 17. Januar fand wie im Vorjahr im „Wohnraum“ der Alten Tuchfabrik in Euenheim der jährliche Neujahrsempfang der Stadt Euskirchen statt.
Der Bürgermeister hatte eingeladen und die UWV Euskirchen folgte dieser Einladung sehr gerne.
Und wie in den Vorjahren war es eine kurzweilige, informative und teils auch nachdenklich stimmende Veranstaltung, die vom Mandolinen-Orchester Kuchenheim begleitet und mit der deutschen Nationalhymne – wahrscheinlich erstmals von einem Mandolinen-Orchester vorgetragen und extra für diesen Anlass vom Orchester-Leiter Ulrich Bleck arrangiert – eröffnet wurde.
Nach dem (eigentlich) obligatorischen Rückblick des Bürgermeisters auf ein bewegtes Jahr 2025 wie z.B. die Wiedereröffnung von vier flutgeschädigten Kitas, anspruchsvolle Projekte wie die geplante Thermenerweiterung, die Steinbachtalsperre nebst Waldfreibad und die Neukonzeption des Auel-Sportstadions – alles von der UWV bereits seit Jahren im Rat und den Fachausschüssen kritisch und konstruktiv begleitet – begrüßte der Bürgermeister seinen Amtskollegen aus der Partnerstadt Basingstoke and Dean, Herrn Colin Philimore (auch hier mit der Landeshymne im Mandolinen-Arrangement). Beide warfen einen Blick zurück auf 40 Jahre Städtepartnerschaft, wobei Herr Philimore durchaus kritische Worte zu aktuellen politischen Themen fand, den Brexit als Fehler („dumme Entscheidung“) einstufte und gerade heute den Zusammenhalt in Europa einforderte („Die Geschichte zeigt: Was wir gemeinsam angehen, gelingt am besten!“).
Der offizielle Teil wurde abgerundet durch die Überreichung der Ehrenstadtverordneten-Urkunde an Josef Schleser (SPD) und Manfred van Bahlen (FDP), zwei Vorzeige-Lokalpolitiker, die sich nach Jahrzehnten aus der ersten Reihe der Euskirchener Politik zurückziehen. Die Entscheidung wurde bereits vor Wochen auch mit den Stimmen der UWV im Euskirchener Stadtrat einstimmig gefasst und die UWV freut sich, das zwei so verdienten und stets kollegial-angenehmen Kommunalpolitikern, diese Ehre zuteil wird.
Beim anschließenden „gemütlichen Beisammensein“ bestand reichlich Möglichkeit zum Austausch mit den übrigen Gästen, zu denen auch traditionell sämtliche städtischen Hilfsorganisationen zählten.


